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Beschreibung

Herkunft:
Ausland Tierschutz
Herkunftsland:
Italien
Land wo das Tier aktuell ist:
Italien
Aktueller Aufenthaltsort:
Tierheim
Geschlecht:
männlich
Kastriert:
nein
Geboren am (Jg.):
01.01.2026
Rasse:
Mischling
Grösse:
mittel
Fellart:
Kurzhaar
Gebühr:
Euro 570
Geeignet für:
Senioren
Aktive Personen
Haushalt ohne Kinder
Familie mit Kindern

Ein herrlicher Frühlingstag in Italien. Die Vögel zwitschern, die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und strahlt auf das kuschelige Körbchen der Hundekinder Thavine und Tiriel. Thavine streckt sich genüsslich und stuppst ihr Brüderchen Tiriel an. Werde schnell wach Tiriel. Ein spannender Tag voller Abenteuer erwartet uns. Noch mehr Abenteuer antwortet Tiriel und gähnt herzhaft. Wir haben doch gestern schon unsere Spielsachen versteckt, mit unseren Menschen power-gekuschelt und sind über eine weiche Wiese mit den bunten Blumen getobt. Stopp! Falscher Film. Das hier ist nicht der Film, in dem Hundekinder die Hauptrolle spielen, die in Geborgenheit in einer Familie oder einem Lieblingsmenschen aufwachsen. Dies hier ist der Film, von Hundekindern, die im Alter von 2 Monaten von ihrer Mutter getrennt und in einem Hundelager abgegeben wurden. Wie so oft sind uns die Gründe nicht bekannt. Anstelle des kuscheligen Körbchens werden sie auf einem kalten Betonboden schlafen müssen, bis ihre Knochen wundgescheuert sind und anstelle des Vogelzwitscherns werden sie tagein tagaus vom Bellen und Jaulen ihrer Mitinsassen geweckt werden, die zum Teil im gleichen Alter dort angekommen sind, seitdem nie wieder ihre Zelle verlassen haben und auch dort sterben werden.

Unsere Hundekinder hatten Glück. Ihnen wurde ein Besuch der Tierschützer genehmigt. Ein Moment der Freiheit und Unbeschwertheit auf der Besuchswiese. Dort durften sie nach Herzenslust schnuffeln und rennen. Der kleine Tiriel durfte zum ersten Mal erfahren, was eine Leine ist und wenn er auch nicht wusste, was er damit anfangen sollte, so wusste er doch, wie man Menschen zum Spielen auffordert oder ihre Hosenbeine bearbeitet. Leider wird er keine Möglichkeit haben, diese Erfahrungen auszubauen, denn Besuchsgenehmigungen für die Tierschützer sind selten. Wenn sie das nächste Mal kommen – vielleicht in ein paar Monaten oder auch Jahren – dann wird Tiriel einen Teil seiner Unbeschwertheit und seines hundekindlichen Vertrauens verloren haben. Er wird nicht wissen, dass er im falschen Film ist, denn den Film vom glücklichen Leben wird er bis dahin nicht kennenlernt haben, sondern den, in dem Leben „Überleben“ heißt. Überleben in einer Welt, die gar nicht existieren dürfte.

Und nun, liebe Leser*innen geben wir Ihnen eine Fernbedienung in die Hand. Welcher Film soll die nächsten 12 – 14 Jahre laufen? Film B, bei dem Tiriel elend im Hundegefängnis vor sich hinvegetiert bis er stirbt, ohne das Leben jemals kennengelernt zu haben? Gezeichnet von körperlicher und seelischer Vernachlässigung oder Film A, bei dem er die Hauptrolle in Ihrem Leben spielt und fröhlich und vertrauensvoll an Ihrer Seite groß wird, um mit Ihnen als bester Freund durchs zu Leben gehen? Sie halten die Fernbedienung in der Hand und in unsere Fernbedienung ist sogar die Telefonnummer von Tiriels Vermittlerin einprogrammiert. Drücken Sie jetzt den Knopf: Film A oder Film B!
Tiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren FilmTiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren FilmTiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren FilmTiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren FilmTiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren FilmTiriel - verdient die Hauptrolle in einem besseren Film
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