Update April 2026 - Unser hübscher Garth ist inzwischen zu einem richtigen Gute-Laune-Hund herangewachsen. Er zeigt sich als super lieber, freundlicher und sehr verschmuster junger Rüde, der die Nähe zu seinen Menschen genießt und am liebsten überall dabei wäre. Streicheleinheiten findet er einfach großartig und von Liebe kann dieser charmante Kerl gar nicht genug bekommen. Er ist einfach ein junger, menschenbezogener Hund mit viel Potenzial.
Auch mit anderen Tieren zeigt sich Garth wunderbar sozial und verträglich. Er kommt nicht nur mit Hunden gut zurecht, sondern auch Katzen sind für ihn völlig in Ordnung. Damit bringt er beste Voraussetzungen für ein harmonisches Zuhause mit bereits vorhandenen Vierbeinern mit.
Man darf dabei nicht vergessen: Garth ist erst ein Jahr alt und noch ein echter Jungspund im Kopf. Er ist neugierig, stürmisch und möchte die Welt entdecken. Neue Eindrücke findet er spannend, und manchmal geht der jugendliche Übermut noch mit ihm durch. Doch genau das macht ihn so liebenswert – Garth steckt voller Lebensfreude und Abenteuerlust.
Dabei ist er keineswegs nur ein Wirbelwind: Der clevere Bursche kennt bereits die Grundkommandos „Sitz“ und „Platz“ und zeigt, dass er gern mit seinen Menschen zusammenarbeitet. Mit liebevoller, klarer Führung und etwas Geduld wird aus ihm ganz sicher ein fantastischer Begleiter fürs Leben.
Wer einen jungen, offenen, verschmusten und rundum freundlichen Hund sucht, der noch viel lernen und erleben möchte, sollte Garth unbedingt kennenlernen. Bei Interesse freut sich die Vermittlerin über Ihren Anruf und beantwortet Ihnen gern alle Fragen zu Garth.
Update November 2025 - Ich gebe wirklich mein Bestes… aber wann holt mich jemand heim?
Hört ihr mich? Ich bin’s wieder, euer Garth. Ich wollte euch erzählen, wie es jetzt weitergeht, denn ich bin nicht mehr in dem großen Hundelager, aber ich bin immer noch nicht frei. Ich wurde hierhergebracht, in ein anderes Tierheim, und es ist zwar ein bisschen weniger unheimlich als vorher… aber es ist noch immer ein Ort, an dem man warten muss. Und warten ist fast genauso schlimm wie eingesperrt sein.
Die Menschen hier sind wirklich nett. Sie sagen immer wieder, ich sei ein guter Welpe. Ein fröhlicher, sozialer, und dass ich richtig selbstbewusst für mein Alter bin. Das freut mich ja – ich gebe mir wirklich Mühe! Ich gehe zu allen Menschen hin, stupse ihre Hände, lächle sie an, und bleibe ganz höflich, auch wenn mein kleines Herz eigentlich immer ruft: ‚Bitte, bitte… nimm mich mit!‘
Mit den anderen Hunden verstehe ich mich auch gut. Große Rüden, ältere Hündinnen – alle sagen, dass ich ein freundlicher Knirps bin. Ich glaube, sie finden es sogar ein bisschen süß, dass alles für mich interessant ist. Denn das ist es! Alles! Egal ob ein Blatt am Boden, ein neuer Geruch, ein Vogel im Baum – alles ruft nach mir. Und ich muss es mir anschauen, sonst kann ich ja nie verstehen, wie die Welt funktioniert.
Die Menschen üben jetzt mit mir, dass ich an der Leine laufen soll. Das ist gar nicht so leicht. Immer zieht mich etwas nach links, dann nach rechts, und manchmal bleibe ich plötzlich stehen, weil ein ganz besonders aufregendes Grasbüschel meinen Namen ruft. Ich streng mich an, wirklich! Aber hey… ich bin eben noch klein, und die Welt ist groß.
Ach, und da ist noch etwas… ich habe ja im Hundelager diese Verletzung bekommen. Irgendwo hinten im Rücken, da wo meine Wirbel wohnen, ist etwas zerdrückt worden. Mein Arzt meinte, ich muss keine Angst haben. Und ich habe auch keine Schmerzen, ich kann rennen und spielen wie alle anderen. Nur soll ich jetzt nicht zu doll herumtoben, damit alles gut wachsen kann. Ich bekomme täglich so ein Pulver – Chondroitin heißt das. Schmeckt nicht spannend, aber wenn es meine Knochen stark macht, dann bin ich dabei.
Ich weiß, ich bin noch im Tierheim. Und jeden Tag, wenn ich in den Auslauf darf, schaue ich durch das Tor Richtung Parkplatz. Die Menschen sagen, dort kommen manchmal welche, die einen in ein neues Zuhause fahren. Ich schaue ganz genau hin. Jeden Tag. Ich sitze da wie ein kleiner Spatz, nur diesmal nicht auf einem Ast, sondern im nassen Gras, und denke: ‚Vielleicht heute. Vielleicht jetzt. Vielleicht steigt gleich jemand aus, der sagt: Das ist er! Garth fährt mit.‘
Doch dann fahren die Autos wieder weg. Ohne mich. Und mein Herz wird ein kleines Stück schwerer. Manchmal lege ich meinen Kopf auf meine Pfoten und frage mich, ob vielleicht niemand kommt, der genau mich sucht.
Aber wisst ihr was? Ich gebe noch nicht auf. Ich lerne weiter. Ich bin freundlich, ich bin mutig, ich bin neugierig. Ich verstehe mich mit allen. Ich bin ein guter Hund, das sagen alle hier – und ich will noch besser werden. Vielleicht sieht mich ja irgendwann jemand und sagt: ‚Der Kleine… der gehört jetzt zu uns.‘
Und bis dahin…Warte ich. Und hoffe. Und wedle jeden Tag ein bisschen, damit man mich nicht übersieht.
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